07.07.2015 Der Weggang der Wecker

Ohne ernsthaftes Bedauern müssen wir feststellen, dass führende Weckrufer die AfD bereits verlassen haben und uns nun nicht mehr auf den Wecker gehen. Jedenfalls nicht mehr innerhalb der Partei. Ulrike Trebesius, Hans Olaf Henkel und Bernd Kölmel sind beispielsweise schon gegangen. Lokale Größen haben Willensbekundungen abgegeben, die den bevorstehenden Austritt ankündigen. Wie etwa Bernd Vogel, Andreas Boom oder Hans-Herrmann Schreier. Sie informieren die Mitglieder mit folgendem immer gleichen Schreiben, das sich jeweils nur durch die Unterschrift des weggerufenen Kreisvorsitzenden unterscheidet. Die Wertschätzung für die Mitglieder reicht für ein individuelles Schreiben derzeit wohl nicht mehr aus.

 

Liebe Mitglieder der AfD,

Ich möchte euch kurz von einem dramatischen Parteitag der AfD in Essen berichten.

Ihr habt sicher schon das ein oder andere dazu in den Medien erfahren, aber ein Bericht eures Kreisvorsitzenden hat sicher noch eine andere Qualität. *

Viele von uns sind in eine AfD eingetreten, die sich vorgenommen hatte, eine demokratische Alternative zu den Altparteien zu werden. An diesem Wochenende des 4-5. Juli 2015 haben wir das Ende dieser AfD, die ihr kennt und liebt,  erlebt.

Zugleich wir haben die schlagartige Verwandlung der AfD zu einer neuen Rechtspartei erlebt, wie es sie schon mehrere in Deutschland gegeben hatte. Was will diese neue AfD sein? Eine Partei, die einen Systemwechsel anstrebt (Marcus Pretzell). Eine Partei, auf isolationistischem Kurs der Russland-Anbiederung und USA-Feindschaft (Alexander Gauland). Eine Partei, die für Abgrenzung und gegen Freizügigkeit agitiert und Fundamental-opposition betreiben will (Frauke Petry).

Was den meisten Freunden dieser neuen Partei nicht klar sein dürfte: Eine Partei, welche darauf verzichtet, politische Positionen in letzter Konsequenz auch durch Regierungsbeteiligung umzusetzen, eine solche Partei ist schlicht und ergreifend nicht politikfähig. Sie bleibt ein Sammelbecken von Wutbürgern. Wer zudem das frenetische Gebrüll vieler dort vor Ort erlebt hat, wer mitbekommen hat, wie Bernd Lucke niedergebrüllt wurde,  den hat es angesichts dieses proletenhaften Verhaltens eindeutig geschaudert.

Diese neue AfD hat es nun geschafft, mithilfe einer radikalisierten, aufgehetzten, grölenden und pöbelnden Anhängerschaft, den Essener Parteitag zu beherrschen. In einer für eine politische Partei in Deutschland unerhörten Art und Weise hat dieser entfesselte Pöbel ihren bisherigen Sprecher nach Saalschlacht-Art und in Antifa-Manier bis an der Rand der Gewaltausübung niedergebrüllt.

Anmerkung: An dieser Stelle werden im Originaltext mehrere Mitglieder des neu gewählten Bundesvorstandes derart unter der Gürtellinie verunglimpft, dass wir uns entschlossen haben, das hier nicht öffentlich wiederzugeben.

Aus unserer AfD ist eine wahrhaft rechtspopulistische Partei mit radikalen Zügen geworden. Einen „Front National light“, wie Bernd Lucke am 5. Juli 2015  öffentlich bestätigte.**

Diese Leute haben es zudem geschafft, die überragende Persönlichkeit eines Bernd Luckes politisch zu demontieren. Ein Mensch, der sich wie kein Zweiter in dieser Partei engagiert und bis an die Grenzen seiner physischen und psychischen Leistungsfähigkeit aufgeopfert hat. Aberwitzig ist es: Fast alle Funktionäre und Mandatsinhaber, die Bernd Lucke nun herausgedrängt haben, haben ihm ihren Job zu verdanken.*** Bockbeinige, egoistische Figuren, die ihn heute unter dem Gebrüll ihrer Truppen politisch vernichtet haben.

Dank ist in der Politik ein Fremdwort. Seit dem 4. Juli 2015 ist es der Begriff Anständigkeit in der AfD auch. Wir werden uns in den nächsten Tagen umfassend beraten.

In einer Partei, die sich so  fremdenfeindlich und latent antisemitisch gezeigt hat, in einer solchen Partei kann ich nicht mehr meine politische Heimat finden. Mit einer solchen Partei kann ich mich nicht mehr identifizieren. Ich ringe mit mir – und in der Beratung mit vielen politischen Freunden – ob der Konsequenzen. Dazu gehört auch die Option, diese AfD, die nicht mehr die Partei ist, die wir 2013 gegründet haben, sondern eine, die sich dem rechten Populismus unbeschränkt verschrieben hat, zu verlassen. Dieser Schritt ist nicht einfach, weil ich sehr viel Mühe, Zeit, Engagement und auch Herzblut in diese Partei, die mal unser aller Hoffnung war, gesteckt habe.

Der Anstand gebietet es, dass Ihr, meine lieben Parteifreunde, zuerst und umfassend über diese dramatischen Entwicklungen unterrichtet werdet. Sollte die Entscheidung lauten, Rücktritt – und Austritt- bitte ich um Nachsicht und Verständnis.  Ich werde aber dabei mit Dankbarkeit an die vielen liebenswerten, anständigen und wertvollen Menschen denken, die ich das Glück hatte, in der bisherigen AfD kennengelernt zu haben.

Da sich aber weiterhin so viele Menschen eine echte Alternative zur katastrophalen Europolitik, zur chaotischen Zuwanderungs-politik und zum ständigen Linksruck der CDU/CSU wünschen, gilt es nun, auf das Desaster in Essen in koordinierter, angemessener und glaubwürdiger Weise zu reagieren. Näheres dazu in einigen Tagen!

Glückauf!

XXX (austauschbarer Name eines Weckruf-Kreisvorsitzenden)

Kreisvorsitzender KV XXXX (austauschbarer Name eines von einem Weckruf-Kreisvorsitzenden geführten KV)

 

* Eher nicht, denn der Kreisvorsitzende hat es nicht mal selber geschrieben.

** Aha. Bernd Lucke hat das bestätigt und dann ist das so.

 ***Anmerkung: Das hören wir nicht zum ersten Mal und es lässt tief blicken. Bereits im Januar, vor dem Bremer Parteitag, schrieb einer der Chef-Weckrufer, Eibe Hinrichs, eine Brand-Mail an hunderte Mitglieder, die unter anderem diesen Satz enthielt: “Er hat uns doch alle unsere Ämter und Funktionen gegeben.“

02.07.2015 Informationen für Teilnehmer am AfD-Bundesparteitag in Essen

Für den Bundesparteitag in Essen am 04. / 05. Juli 2015 erscheint eine erneute Sonderausgabe der Zeitung POLIFAKT. Sie enthält viele nützliche Informationen für Teilnehmer des Parteitages. Aber auch interessante Beiträge für diejengen, die es leider nicht möglich machen können. Sie können die Zeitung hier online lesen: POLIFAKT Sonderausgabe zum Bundesparteitag in Essen

Für alle, die sich am Ende doch noch aufmachen könnten, gilt: Es gibt keine Anmeldefrist. Wenn Sie AfD-Mitglied sind, am Samstag aufwachen und spontan entscheiden, dass sie gerne kommen möchten, genügt der Personalausweis, um sich an den richtungsweisenden Entscheidungen des Parteitages zu beteiligen.

 

02.07.2015 Gemeinsam statt Einsam: Für eine AfD ohne Lucke und den Weckruf

Viele Wochen haben wir uns auf den Bundesparteitag der AfD vorbereitet, der nun am Samstag beginnt. Viele werden schon morgen Abend anreisen. Viele Wochen, in denen auch wir hier versucht haben, die Besucher dieser Seite über den Weckruf aufzuklären. Der Worte sind genug gewechselt. Wer in Essen für Parteimitglieder wie Bernd Lucke, Ulrike Trebesius oder Bernd Kölmel stimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir sehen uns alle in Essen. Bis dahin und als Einstimmung empfehlen wir das folgende Video:

01.07.2015 Wahlvorschlag

Die IBA Niedersachsen hat in den letzten Wochen gemeinsam mit anderen AfD-Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet eine Kandidatenliste für die Wahl des Bundesvorstandes zusammengestellt. Sie enthält Personen, die Frauke Petry als zukünftige Vorsitzende unterstützen und sich eine starke AfD wünschen, in der alle politischen Strömungen unserer Partei ein Zuhause finden. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie wurde nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt.

Wir bitten die Liste nicht als Bevormundung zu verstehen, sondern möchten schlicht und einfach den Mitgliedern, die nicht so sehr in die parteiinternen Abläufe involviert sind, einen Vorschlag für den Parteitag an die Hand geben.

Tagungspräsidium

  • Christoph Basedow
  • Jochen Haug
  • Lutz Hecker

Vorsitz /stellv. Vorsitz

  • Dr. Frauke Petry
  • Alexander Gauland
  • Julian Flak
  • Paul Hampel
  • Prof. Dr. Lothar Maier
  • Prof. Dr. Jörg Meuthen
  • Beatrix von Storch

Beisitzer

  • Dirk Driesang
  • Thomas Ehrhorn
  • Albrecht Glaser
  • Matthias Manthei
  • André Poggenburg
  • Martin Renner
  • Hans-Thomas Tillschneider
  • Dr. Alice Weidel
  • Prof. Dr. Michael Wüst

Schatzmeister

  • Klaus Fohrmann
  • Georg Rust

Bundesschiedsgericht

  • Dr. Eberhard Brett
  • Dr. Michael Muster
  • Thomas Röckemann
  • Dr. Claus Schülke
  • Thomas Seitz

Eine für den Ausdruck optimierte Version der Liste mit Fotos der Kandidaten finden Sie hier: Flyer BPT Essen 2015 A4 sw.

23.06.2015 Bundesschiedsgericht der AfD: „Der Weckruf ist satzungswidrig und aufzulösen“

In einem Eilverfahren hat das Bundesschiedsgericht der AfD am 22.06.2015 eine einstweilige Anordnung erlassen, die die Satzungswidrigkeit des Vereins „Weckruf2015“ feststellt und den Bundesvorstand anweist, den Weckruf sofort aufzulösen.

Lesen Sie hier das Urteil mit Begründung im Wortlaut: BSG-Beschluss Weckruf-Auflösung.

Lesen Sie HIER einen Beitrag im FOCUS zum Thema.

21.06.2015 Weckruf droht: Wir bleiben auf jeden Fall

Am 19.06. haben wir hier einen Kurzbericht über eine Veranstaltung des Weckrufes in Hamburg veröffentlicht. Darin haben wir 3 mögliche Szenarien geschildert, auf die sich der Weckruf, abhängig vom Verlauf des Bundesparteitages am 4./5.07. in Essen, vorbereitet. Zu diesem Bericht gab es eine Diskussion mit einem Registrierten des Weckrufes, wonach das Szenario 2 und 3 in Hamburg nicht genauso vorgetragen worden sei.

Einen wesentlich detailierteren Bericht zu der Veranstaltung in Hamburg können Sie hier nachlesen: http://journalistenwatch.com/cms/weckruf-2015-das-protokoll-der-schande/.  Demnach ist nicht gesagt worden, der Weckruf wolle geschlossen aus der Partei austreten, falls Bernd Lucke nicht Parteivorsitzender werde oder aber keine Mehrheit im neuen Bundesvorstand habe, sondern nur, Lucke mache da nicht mit.

Nun gibt es natürlich Interpretationsspielraum dazu, was es bedeutet, wenn Lucke sagt, er mache da nicht mit. Das könnte heißen, der Weckruf tritt aus, nur einige Registrierte des Weckrufes treten aus, Lucke tritt aus oder auch, Bernd Lucke tritt nur kein Amt in einem nicht wunschgemäßen Bundesvorstand an. Es gibt Äußerungen von Registrierten des Weckrufes, wonach man bei nicht wunschgemäßem Ergebnis geschlossen austreten wolle.

Es gibt aber auch neuerdings Äußerungen, selbst von Gründungsmitgliedern und Erstunterzeichnern des Weckrufes, sie würden auf keinen Fall bei einer Parteineugründung dabei sein oder auch, sie würden auf keinen Fall aus der AfD austreten. Man kann das auch als Drohung empfinden.

Jedenfalls gibt es jetzt einen neuen Bericht von einer weiteren Weckruf-Veranstaltung in Köln, der ein anderes Szenario für den Fall zeichnet, dass Bernd Lucke seine Ziele in Essen nicht erreicht. Ist es die Folge der Erkenntnis, dass viele Weckrufer bei einem Austritt nicht folgen wollen? Ist es die staatliche Parteienfinanzierung aus unseren gemeinsamen, erfolgreichen Wahlkämpfen? Wir wissen es nicht. Hier der Bericht von der „geschlossenen“ Weckruf-Veranstaltung am 20.06. in Köln:

Einige Kernaussagen von Kölmel und Eibe Hinrichs (Lucke-Angestellter der EKR-Fraktion) auf der gestrigen (geschlossenen) Weckruf-Veranstaltung in Köln (ca. 70 Teilnehmer):

1.) Der Weckruf wird massiv finanziell unterstützt (einige Großspenden von Unternehmern) und kann demnach Kampagnen, Veranstaltungen und Personal auf lange Sicht finanzieren.

2.) Lucke und die Weckrufler werden unabhängig vom Ausgang des BPT in Essen NICHT (wie in einigen FB-Gruppen behauptet) die Partei geschlossen verlassen, sondern würden sich im Falle einer Niederlage (die natürlich nicht erwartet wird) auf die bundesweite Übernahme der AfD-LaVos konzentrieren, in denen derzeit (noch) „Rechte“ sind (angefangen in NRW). Hierzu werden bereits „Kompetenz-Teams“ aufgebaut. Die Partei soll also entweder gekapert oder langfristig unterwandert werden (KEINE eigene Weckruf-Partei!).

Warum?

Es würden nicht alle Unterzeichner dem Weckruf folgen, außerdem sieht man sich in Ämtern und Funktionen in den Gliederungen und auch bei den Mandatsträgern bereits sehr gut personell vertreten und vor allem will man nicht auf die bereits erwirtschaftete Parteien-Finanzierung verzichten.

3.) In Essen wird man mit Weckruf-Buttons als homogene Gruppe auftreten, Versammlungsleitung muss erreicht und konsequent durchgesetzt werden. Lucke wird „seine“ Kandidaten explizit vorstellen, die Weckruf-Jünger werden diese Personen mit stehenden Ovationen frenetisch feiern. Störer, Fragesteller (Blockieren der Mikros etc.) werden organisiert, um die „Unentschlossenen“ in Essen auf die Weckruf-Seite zu ziehen.

4.) Es bestehen bereits feste Strukturen in allen AfD-Gliederungen bundesweit. Ziel ist mittelfristig, Weckruf-Mehrheiten in allen Funktionen zu installieren (bis runter in die KVs) – gestern im Bezirk Köln wurden bereits 4 Weckrufler in den BV gewählt.

5.) Die JA soll durch eine Weckruf-Jugendorganisation ergänzt werden.

5.) Konservative und Patrioten („Rechte“) sollen innerparteilich diffamiert, ausgegrenzt, isoliert und bei Bedarf auch persönlich diskreditiert werden (Ziel: Frustration, Aufgabe, Inaktivität, Herausdrängen aus der Partei).

6.) Im etablierten Parteienspektrum geht man von einem stabilen Zielwert von 5%-6% Wählerschaft aus.

Anmerkung. Keinesfalls will man,wie die EU-kritischen Parteien, > 20% erreichen. Dafür fließt das Geld.

 

18.06.2015 Showdown in Essen: Weckruf will AfD übernehmen oder kollektiv austreten

Für alle, die es immer noch nicht glauben wollen oder sich von anderslautenden Behauptungen einzelner Weckruf-Mitglieder blenden lassen, gab es nun die noch fehlenden Belege dafür, wie der Weckruf arbeitet und was genau er nun wirklich plant. Vom Misstrauen gegen die eigenen Mitglieder (die des Weckrufs) über die Machtübernahme in der Partei bis hin zum öffentlichkeitswirksamen Auszug in Essen und zur Bekanntgabe eine Neugründung, falls die Wunschträume nicht wahr werden.

Nachfolgend ein Bericht von Augenzeugen einer Weckruf-Veranstaltung am 18.06.2015 auf dem Gelände des Fußballclubs SC Condor in Hamburg.

Bei der geschlossenen Veranstaltung waren nur Mitglieder des Weckrufs zugelassen. Es erfolgte eine Einlasskontrolle. Parteimitglieder, die an der Veranstaltung teilnehmen wollten und die Nicht-Anhänger des Weckrufs sind, wurden von Sicherheitskräften des Grundstücks verwiesen. Weder Video noch Fotos waren erlaubt. Dennoch gibt es diesen Bericht von Teilnehmern:

Es waren ca. 45 Personen anwesend, u.a. Jörn Kruse, Eibe Hinrichs, einige Vertreter des Weckrufs aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Hauptredner war der „persönliche Vertreter“ von Bernd Lucke, EIBE HINRICHS, Mitarbeiter der 5 Weckruf-MdEP und Bundeskoordinator des Weckrufs. Er hat nach eigener Aussage 5 Regionalkoordinatoren für Deutschland. Es gebe inzwischen ca. 4.400 Weckrufer, davon ca. 500 Nicht-AfD-Mitglieder.

Hauptziel sei natürlich die Mehrheit auf dem BPT. Aussage war, man hätte viel Geld und könnte allen Anreisenden Zuschüsse zu Benzin und Unterkunft zahlen. Es wurde eine Liste herumgereicht, auf der sich Mitglieder für Fahrgemeinschaften eintragen konnten.

Nebenziel sei der Sturz von Marcus Pretzell in NRW. Da sei man schon mit der Zusammenstellung eines neuen Landesvorstandes beschäftigt. Flyer und eine Webseite würden vorbereit. Genauso solle in Hessen vorgegangen werden.

Die Mitglieder des Weckruf wären in 3 Kategorien eingeteilt:

  • Kat. 1 – absolut vertrauenswürdig
  • Kat. 2 – unsichere Kandidaten
  • Kat. 3 – „Feinde des Weckrufs“, die man von Infos ausschließen will.

Es gäbe drei Szenarien, wobei man alle auf Szenario 1 einschwört:

  • Sz. 1 – Durchmarsch der Weckruf-Fraktion – Lucke als Vorsitzender, alle anderen raus, Ausschlußverfahren gegen Vorstände etc.
  • Sz. 2 – Gemischter Vorstand = Schlecht = Lucke würde nur bleiben, wenn er die Mehrheit hätte, sonst nach der Wahl Austritt und Neugründung.
  • Sz. 3 – Lucke wird nicht Vorsitzender = Geschlossener Auszug vom BPT und Gründung einer neuen Partei.

Am 3.7.2015 ab 17:00 Uhr soll es eine Weckruf-Veranstaltung in Essen geben für 500 Personen sei ein Saal gemietet, Örtlichkeit noch nicht bekannt.

Hier ein Video von der Weckruf-Veranstaltung in Hamburg, das zeigt, wie dort AfD-Mitglieder abgewiesen wurden: