29.07.2015 Initiative Bürgerliche AfD stellt Aktivitäten ein

Auf dem Bundesparteitag vom 4./5. Juli 2015 hat die AfD einen Bundesvorstand gewählt, in dem alle Strömungen der Partei vertreten sind.

Die Bundessprecherin Frauke Petry hat in ihrer Abschlussrede auch zugesichert, alles dafür zu tun, dass die AfD zukünftig dauerhaft durch eine Doppelspitze vertreten wird.

Mit der Wahl dieses Bundesvorstandes wurden die primären Ziele der Initiative Bürgerliche AfD erfüllt.

Wir sind sicher, dass unter diesem Bundesvorstand basisdemokratische Arbeit, wie wir sie uns vorstellen, eine Selbstverständlichkeit sein wird. Ebenso glauben wir, dass uns die Gründungsideale der AfD nun erhalten bleiben.

Die Initiative Bürgerliche AfD stellt ihre Aktivitäten daher ein.

Wir werden durch Sacharbeit in unseren Kreisverbänden, unseren Landesverbänden und in den Fachausschüssen mit dafür sorgen, dass sich die AfD auch in Zukunft im Rahmen ihrer Leitlinien und Wahlprogramme bewegt. Gemeinsam werden wir ein Bundesprogramm verabschieden, das auf demokratische Weise entsteht und von der Mehrheit der Mitglieder getragen wird.

Vor allem werden wir uns, gemeinsam mit allen anderen Mitgliedern, dafür einsetzen, dass die AfD in Zukunft als ernstzunehmende politische Kraft in Deutschland wahrgenommen wird, die dem Bürger eine echte Stimme verleiht.

Diese Webseite wird noch vorläufig zu Recherchezwecken bestehen bleiben, aber nicht mehr aktualisiert.

Es ist ein letzter Beitrag geplant, der, um der Legendenbildung vorzubeugen, noch einmal einen Überblick über die kurze Geschichte unserer Initiative geben soll.

Nachlese zum Landesparteitag der AfD-NIEDERSACHSEN

Liebe Mitglieder der AfD und Unterstützer der INITIATIVE BÜRGERLICHE AFD,

zwei Drittel des Landesparteitages haben wir am Wochenende 14. und 15.3.2015 hinter uns gebracht. Es wurde eine neue Satzung des LV-Niedersachsen, inklusive der beantragten Änderungen, beschlossen. Nach der Eröffnungsrede des Parteitages durch unseren Landesvorsitzenden Paul Hampel, sprach Prof. Dr. Bernd Lucke. Das war schon eine “forsche” Begrüßungsrede, die den Parteitag richtig in Wallung gebracht hat. Ob diese Art der Eröffnung mehr differenzierend oder integrierend war, musste jeder Zuhörer am Samstag für sich entscheiden. Aufgrund der spürbaren Meinungsverschiedenheiten wird die INITIATIVE BÜRGERLICHE AfD das Gespräch mit Prof. Dr. Bernd Lucke suchen. Eine Zusage liegt vor! Für uns ist wichtig, dass beide Seiten den Bauchschmerz der jeweils anderen Seite verstehen. Nur im konstruktiven Meinungsaustausch kann man zu einem gemeinsamen und vertrauensvollen Konsens kommen.

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Unser Kernziel ist es, bei den AfD-Mitgliedern und den Bürgern (Wählern), die sich konservative und werteorientierte Positionen wünschen, das Vertrauen zu schaffen, dass die AfD hierfür die richtige politische Heimat ist und bleibt. Uns ist vollkommen klar, dass es in der Partei weitere Strömungen gibt, die unsere Positionen nicht vollständig teilen, mit denen es aber auch Gemeinsamkeiten gibt, die man nur mit vereinten Kräften erfolgreich durchsetzen kann. Das ist in einer demokratischen Partei auch gut so. Es muss sichergestellt sein, dass jede Strömung für ihre Positionen Gehör findet. Die Bürgerliche AfD stellt das für die konservativen Positionen sicher.

Nach der Eröffnung folgte der Bericht des aktuellen Landesvorstandes, eine Aussprache und die zugehörige Entlastung.

Danach wurde satzungsgemäß der gesamte Landesvorstand neu gewählt. Die Wahlen, einschließlich der notwendigen Stichwahlen, haben bis zum Sonntagabend gedauert. Mit einem solchen Ergebnis hätten wir nicht gerechnet. Von der Vorschlagsliste unserer INITIATIVE BÜRGERLICHE AFD wurden viele Mitglieder in den neuen Landesvorstand gewählt. Ein Grund war auch, dass einige Bewerber für den Vorstand, die nicht der Bürgerlichen AfD angehören, ihre Kandidatur zurückzogen bzw. gar nicht kandidierten und die Herausforderung nicht mehr annahmen. Da blieben dann teilweise nur noch die Kandidaten unserer Initiative übrig.

Wir in der AfD wollten immer eine basisdemokratische  Partei sein (es wurde im Bundesvorstand sogar einmal von einer Graswurzelbewegung gesprochen). Am Wochenende in Hannover-Misburg hat unser SOUVERÄN (die niedersächsischen Mitglieder) gesprochen. Das ist die Demokratie, die den Ursprungszielen der AfD entspricht.

Am 18.04.2015 werden wir den zweiten Teil der Wahlagenda abarbeiten.

Aufmunternd und motivierend war am Sonntagmorgen die Grußrede der sächsischen Landesvorsitzenden Dr. Frauke Petry.

Es ist verständlich, dass die, die nicht gewählt wurden, erst einmal enttäuscht sind. Aber das gehört zu einer politischen Partei, die sich immer wieder neu dem Wählervotum stellen muss, intern bei Vorstandswahlen und extern bei Wahlen für Parlamente bzw. Räte, dazu. So geht Demokratie!

Auch wenn es in der AfD verschiedene Strömungen gibt, sind und bleiben wir nach außen eine Partei, die sich weiter intensiv mit der für uns nicht akzeptablen Politik der Altparteien befassen wird. Themen gibt es genug.
Gehen wir die vielen Themen auf Kreis-, Landes-, Bundes- und der EU-Ebene an.
Die Menschen in Deutschland werden die AfD als reale Alternative erkennen
und so werden wir ganz sicher weitere Wählerschichten erschließen.

Autor: JEDAJO

Wir haben einen neuen Landesvorstand

Wow, für viele Mitglieder der AfD Niedersachsen ist heute der glücklichste Tag in dieser noch jungen Partei. Viele Mitglieder des neu gewählten Landesvorstandes sind Unterstützer der Initiative Bürgerliche AfD.

 

Unbenannt

 

Auch wenn wir uns heute riesig freuen, ab morgen wollen wir mit allen Mitgliedern der AfD unsere Partei nach vorn bringen.

Ein toller Tag und gemeinsam sind wir stark.

 

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Zur Abgrenzung von der „Bürgerlichen Alternative“

Auf den Webseiten der in Nordrhein-Westfalen gegründeten „Bürgerlichen Alternative“ ist zu lesen, wir, die „Bürgerliche AfD“, hätten uns eine Woche vor der „Bürgerlichen Alternative“ gegründet. Das ist nicht ganz richtig.

Die „Inititiative Bürgerliche AfD“ in Niedersachsen wurde nicht eine Woche vor der „Bürgerlichen Alternative“ in Nordrhein-Westfalen gegründet, sondern Anfang Januar 2015. Richtig ist, dass die Parteiöffentlichkeit am 2. März über die Gründung informiert wurde. Die „Bürgerliche AfD“ war bereits frühzeitig mit Mitgliedern aus anderen Bundesländern vernetzt und auch bereits vor Gründung der „Bürgerlichen Alternative“ in mehreren Bundesländern bekannt. Die Namensähnlichkeit ist nicht nur unglücklich, sondern auch verwirrend und kann von niemandem ernsthaft gewollt sein. Es ist richtig, dass die Unterstützer der „Initiative Bürgerliche AfD“ inhaltlich ganz andere Ansätze haben dürften als die Mitglieder der „Bürgerlichen Alternative“. Wir, die Unterstützer der „Initiative Bürgerliche AfD“ vertreten klar bürgernahe, konservative und werteorientierte Positionen. Ordoliberale oder neoliberale Positionen kann man sicherlich nur schwer als bürgerlich bezeichnen. Wobei man nicht bestreiten kann, dass auch diejenigen, die eine solche Ausrichtung haben, Bürger sind. Wenn man es aber soweit reduziert, dass man sagt, alles, was jeder Bürger sagt, ist bürgerlich, auch wenn es zum Beispiel jemand sagt, der es richtig findet, wenn Experten für den Bürger entscheiden und nicht der Bürger selbst, dann ist es fraglich, ob der Begriff bürgerlich zutreffend ist. Bürgerlich ist für mich untrennbar verbunden mit „von unten nach oben“. Nicht zum Beispiel mit „von oben für unten“. Bürgerlich heißt für mich „vom Bürger selbst“, nicht „in Stellvertretung für den Bürger“ oder „im Sinne einer freien Entfaltung der Wirtschaft, weil dies dem Bürger letztlich in Form von Wohlstand zu Gute kommt“. Bürgerlich heißt, den Bürger ernst nehmen, den Bürger selbst mitmachen lassen und den Bürger mit entscheiden lassen. Und zwar nicht nur durch ein Kreuz alle 4 oder 5 Jahre. Wer das alles mittragen kann, der kann sich auch zu recht „Bürgerliche Alternative“ nennen und muss selbstverständlich nicht unsere Positionen teilen.

Initiative Bürgerliche AfD Niedersachsen hat nichts mit Bürgerlicher Alternative NRW zu tun

In Nordrhein-Westfalen haben AfD-Mitglieder eine „Bürgerliche Alternative“ gegründet. Die Initiative Bürgerliche AfD Niedersachsen weist darauf hin, dass sie weder personell noch inhaltlich etwas damit zu tun hat. Es gibt auch keine Querverbindungen oder Kontakte. Uns geht es um die inhaltliche Diskussion unter gleichgesinnten Mitgliedern, die eint, dass sie sich für bürgernahe, konservative und werteorientierte Positionen in der AfD einsetzen.

Und es beginnt in Niedersachsen! Initiative Bürgerliche AfD

Initiative Bürgerliche AfD

Leute, es ist Wahnsinn. Mit so vielen Zuschriften und Resonanzen hätten wohl selbst wir nicht gerechnet. Bitte, bitte seid noch etwas geduldig wenn wir noch nicht allen geantwortet haben, trotzdem freuen wir uns über alle Zuschriften. Seid dabei!

Jetzt gilt es am Wochenende in Misburg einen Landesvorstand in Niedersachen zu wählen, der sich zu den Gründungsidealen der AfD bekennt.

So schaffen wir es!

Hier einige Ausschnitte aus euren Zuschriften:

leserbriefe
Obwohl diese Briefzitate nicht die offizielle Meinung der Initiative wiedergeben, spiegeln diese jedoch ein Stimmungsbild. Darauf soll es hier ankommen.