Wofür steht die Initiative Bürgerliche AfD:

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12 Gedanken zu “Wofür steht die Initiative Bürgerliche AfD:

  1. […] Inititiative Bürgerliche AfD bekennt sich u. a. zur sozialen Marktwirtschaft (siehe hier oder auch da). “Zur Abgrenzung von der ‘Bürgerlichen Alternative'” grenzt man (bzw. Herr […]

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    • Marktwirtschaft ist die effizienteste, bekannte Form des Wirtschaftens. Vielfach werden Leistungen des Menschen entfaltet, denn das Streben nach Glück und Reichtum ist uns angeboren. Weil aber alle Menschen gleich an Rechten geboren sind (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) muss Chancengleichheit hergestellt bzw. gesichert werden. Ohne diese führt die Marktwirtschaft (freie Marktwirtschaft) zur Oligopolisierung und Degradierung von Menschen, zu Handlangern der Großunternehmen. Nicht mehr die Völker lenken Ihre Geschicke in freier Selbstbestimmung sondern die globalisierten Großunternehmen entscheiden über den Auf- und Niedergang ganzer Völker. Da der Staat (wenn er legitim ist) die Organisationsform des Volkes ist, muss dieser ausgleichend wirken, so nehmen die Bürger (der Souverän des Staates) ihre Interessen war. Da Unternehmen privat sind, sind sie allein nicht in der Lage das Sozialprinzip zu waren. Das Volk hat nun die Aufgabe, über sein Instrument Staat, zwischen der Privatheit (freie Marktwirtschaft) und der Staatlichkeit (sozialer Wirtschaft) zu wägen. Ein Königsweg scheint die soziale Marktwirtschaft. Die Bürger setzen durch Gesetze die Sozialpflichtigkeit der Unternehmen durch. Weltweit agierende Unternehmen versuchen erpresserisch die Völker untereinander auszuspielen, da sie bei zu hohen sozialen Kosten den Betriebsstandort wechseln. Die damit verbundenen Kosten gehen dann voll zu Lasten der Völker.

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      • Oligopolisierung, Degradierung von Menschen sowie die Macht der globalisierten Großunternehmen entstehen durch die verhängnisvolle Korporation zwischen Staat und Unternehmen: Der Staat generiert durch Beeinflussung Dritter (Lobbyismus) Privilegien, die den Unternehmen erst jene Instrumente in die Hand geben, über den Auf- und Niedergang ganzer Völker entscheiden zu können.
        Die soziale Marktwirtschaft ist kein Königsweg, da sie ähnlich der Planwirtschaft den Wettbewerb verzerrt und weder Chancengleichheit noch ein wirklich soziales Miteinander, sondern lediglich eine Zwangssolidarität herstellt.
        Wo der Staat auch seine Finger drin hat, dort wird wesentlich mehr Geld ausgegeben als notwendig (siehe städt./staatl. Großprojekte wie Flughafen Brandenburg, Elbphilharmonie etc.). Die Ergebnisse sind erbärmlich, aber keiner der beteiligten Politiker hat Konsequenzen zu fürchten …
        Je weniger sich der Staat in das private Miteinander seiner Bürger durch gesetzliche Reglementierungen einmischt und je mehr er sich aus dem oben beschriebenen Korporationsmodell zurückzieht, desto freier und sozialer wird unsere Gesellschaft werden.
        Stefan Blankertz schreibt: „Wenn der Staat tatsächlich Wohltaten anbieten würde, bräuchte er keine Zwangssteuern. Dann könnte er so wie jeder Marktteilnehmer sein Angebot machen und auf freiwillige Bezahlung setzen. Nur der, der weniger leistet als er an Zahlung verlangt, muss Gewalt einsetzen, um zu bekommen, was er begehrt.“

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  2. Guten Tag liebe Initiatoren dieser „initiative“
    Leider habe ich bis jetzt nicht verstanden wozu diese Initiative dienen soll. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Meinungen und Charaktere die sich unter dem Dach dieser Partei zusammengefunden haben. Natürlich können nicht immer alle einer Meinung sein aber wie in der „großen“ Welt wird auch innerparteilich über Mehrheiten entschieden. Eine Parallelwelt zum offiziellen Programm der Partei brauchen wir nicht, wir können gerne getrennt marschieren sollten aber gemeinsam zuschlagen.
    Die Bildung einer weiteren Unterorganisation zur Meinungsbildung scheint mir wenig sinnvoll.
    Vielleicht kann sich ja mal jemand erbarmen und mir erklären wozu die Partei solche „Initiativen“ braucht.

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    • Glückwunsch liebe „Bürgerliche AfD“
      Ich werdet bald die Partei für euch allein haben und den Weg der Republikaner gehen, indem nach einigen Jahren in einigen ostdeutschen Landtagen die AfD in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Die anfangs propagierte „Politik des gesunden Menschenverstandes“ ist damit wieder mal gründlich gescheitert.
      Ihr werdet es zu verhindern wissen, dass Herr Lucke sich mit seinen Ideen durchsetzen kann. Es wird in einigen Wochen eine Austrittswelle durch die AfD gehen, zurück bleiben Leute wir ihr sowie der rechte Rand.
      Genießt eure Zeit und zeigt dann endlich „klare Kante“. Wir werden in Zukunft sehen was der Wähler davon hält. Vielleicht gelingt es ja sogar aber viele werden das nicht mittragen wollen.

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      • Wie schrecklich das wird, sieht man in Österreich, die FBÖ eilt von Wahlerfolg zu Wahlerfolg,
        20 % + X. Die Leute wollen eine Partei für Deutschland, nicht die Vereinigten Staate von Europa,
        wo Deutschland nichts zu sagen hat, aber die Rechnungen begleichen darf.

        Übrigens in ganz Europa sind rechts konservative auf der Überholspur !

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  3. Die grundsätzliche Ablehnung von Freihandelsabkommen schmeckt mir eher nicht.
    Aber ansonsten, das heißt im Großen und Ganzen, kann ich euren Text voll mittragen!
    Prima, danke: IHR habt es endlich mal auf den Punkt gebracht, wofür unsere AfD steht.
    Oder, muss man ja leider sagen: Stehen sollte …..

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  4. Schön, daß hier so klar gemacht wird, welches Gedankengut hinter Erfurt steht.
    Die Vasallen Putins machen mobil. Wahrscheinlich wird Tsipras demnächst als Ehrenmitglied der AfD vorgeschlagen.

    Ich kann nur hoffen, daß dies nur eine kleine Gruppe verirrter Sektierer ist.
    Schade, wenn das Projekt AfD an der Agitation dieser Gruppe scheitern sollte.

    A. Pachl

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    • Die Initiative Bürgerliche AfD begreift sich nicht als Handlanger fremder Mächte. Rechtmäßige Politik ist immer die des Bürgers und nicht die einer elitären Führung. Das ist das Gebot für Deutschland, an der inneren Struktur der Partei kann man erkennen, ob es diese mit dem demokratischen Prinzip ernst meint. Nur dann wird deutsche Politik auch Politik für Deutsche sein.

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  5. Ich erlaube mir die Ausführungen von Herrn Carl um einen Punkt zu ergänzen. Wer wissen will, wie
    Marktwirtschaft ohne eine ausgleichende Komponente und Reglementierung durch den Staat funktioniert, muss nur Monopoly spielen. Da bleibt nicht mal ein Oligopol ,sondern nur ein Monopol übrig. Und, wir sind doch in der alten Bonner Republik sehr gut mit der sozialen Marktwirtschaft eines Ludwig Erhard gefahren oder? Trotzdem ging es den Aldibrüdern, Mercedes und Co nicht schlecht.
    P.S. Herr Pirzer gerade die Groteske der Elbph. nebst dem berliner Flughafen zeigen ja, dass es weniger der Staat ist, der da Geld verbrennt- jede kleine Baubehörde könnte das wohl besser organisieren. Es ist die Verbindung von Politik und Wirtschaft, Seilschaften, absichtlicher politisch gewollter „schlechter Verträge“, die Haftungsfragen der Unternehmen galant umschiffen und m.E. wohl auch Korruption ganz oben..

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